1. Auflichtmikroskopie

Mit Hilfe des Auflichtmikroskops können oberflächliche Hautläsionen oder Tumore stark vergrößert am Bildschirm dargestellt und archiviert werden. Ein bekanntes Beispiel ist die auflichtmikroskopische Untersuchung von Melanomen.

2. Zytologie

Die von Entzündungen oder Tumoren entnommenen Gewebeproben werden an Ort und Stelle gefärbt und mikroskopisch untersucht. Mittels Feinnadelbiopsie können auch tiefliegende Veränderungen untersucht werden. Mittels Zytologie kann meist schon die Unterscheidung, ob es sich um eine Entzündung oder einen Tumor handelt, getroffen werden. Ebenso kann die Art der Entzündung, die Art und Anzahl oder beteiligten Mikroorganismen bzw. die art des Tumors kurzfristig festgestellt werden.

3. Biopsie

Unter örtlicher Betäubung wird ein kleines Stück der Hautveränderung entnommen und zur weiteren Diagnostik eingeschickt. Dieser kleine schmerzlose Eingriff stellt eine sehr wichtige Methode zur Diagnose von Hautveränderungen dar.

4. Intradermaltest

 Mit Hilfe eines Intradermaltestes soll die Wirkung von verschiedenen Allergenen (Bsp. Pollen, Hausstaubmilben) am „Ort des Geschehens“ (=die Haut) geprüft werden. Dabei werden kleine Mengen verschiedener Allergene in die Haut gespritzt und die Reaktion wird nach kurzer Zeit abgelesen. Bei diesem Test kann die Wahl der Testallergene individuell je nach den Lebensumständen des Tieres getroffen werden. Dieser Test gilt immer noch als der aussagekräftigste.

Leider bedeutet eine positive Testreaktion nicht gleich „Allergie“ – mögliche Kreuzreaktionen und Abhängigkeit von der Jahreszeit und dem Aufenthaltsort müssen mit dem Krankheitsbild zusammenpassen.

Mit diesen Allergietests soll eine Basis für eine anschließende Desensibilisierung (Immunotherapie) gefunden werden.

Haut- bzw. Haarproben werden unmittelbar aufbereitet, bzw. angefärbt und untersucht. Das Ergebnis bekommen Sie und Ihr Haustierarzt sofort mitgeteilt.

5. In-vitro-Diagnostik

In-vitro-Diagnostik bedeutet die Untersuchung von Blutproben auf z. B. Antikörper gegen Erreger oder auch gegen Allergene. Bei diesem Test muß weniger Rücksicht auf die Beschaffenheit der Haut genommen werden, allerdings ist die Auswahl an Allergenen meist vorgegeben. Ideal wäre die Kombination von Haut- und in-vitro-Test. Vor allem das Resultat einer Immunotherapie („Desensibilisierung“) wird dadurch wesentlich verbessert.

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